Schloss Waldburg
       Schloss Waldburg                                                                             

Stauferzeit - ideal für alle Geschichtsinteressierten...

Stauferzeit - Waldburg

Spannend, die Stauferzeit auf der Waldburg...
 

1122 Altdorf - heute Weingarten
Es eilt. Die Niederkunft ist nah.
Schnee staubt auf als die Pferde mit der schwangeren Judith, der Welfin, in den Hof der Haslachburg im Lauratal einreiten. Die Tochter von Heinrichs dem Schwarzen soll hier Ihr Kind in der Stammburg der Welfen zur Welt bringen.

Wehen setzten ein, Geschrei tönt durch die Burg. Judith schreit auf, es ist das erste Kind.
Bald ist es soweit, die Wintersonne scheint in ein kleines Jungengesicht. Noch trägt dieses Gesicht keinen roten Bart. Barbarossa ist geboren !


So wird beim Stauferabend auf der Waldburg kundgetan....
Die Haslachburg stand gerade mal 5 Kilometer von der Waldburg entfernt. Noch heute erinnert ein "Barbarossastein" im Altdorfer Wald an diese mögliche Geburtsstätte von Kaiser Barbarossa.
Nutzen Sie die einmalige Lage der Waldburg und begeben Sie sich auf die Spuren der Staufer.
Schlafen Sie in der Burg in der schon Friedrich II vor 800 Jahren genächtigt hat. Allerdings haben Sie es heute etwas bequemer:

Stupor mundi - das Staunen der Welt  so wurde er genannt

Es war zu jener Zeit als Papst Colestin  regierte, im Jahre des Herrn 1194 auf dem Marktplatz zu Jesi. 12 Bischöfe und 2 Kardinäle warten darauf dass der neue Kaiser das Licht der Welt erblickt. Die Mutter hatte die 40 schon überschritten deshalb wurde allerorts gemunkelt hier wird eine Schauentbindung geboten und dem Kaiser ein Bastard untergeschoben. Aus diesem Grunde waren die Kirchenfürsten bei der Entbindung auf dem Marktplatz dabei als Friedrich der Staufer das Licht der Welt erblickt.Der Kaiser der die arabische Zahlenkunde und die Null einführte, der 7 Sprachen sprach Ialienisch, Griechisch, arabisch, hebräisch, französich, italienisch und deutsch in Wort und Schrift.

Der Kaiser der einen Kreuzzug gegen die Moslems ohne einen Schwertstreich führte. Gekrönt als König von Jerusalem kam er zurück. Seine Geburt löste ein Erdbeben in Europa aus. Der Thronfolger des deutschen Kaisers der Staufer. Das deutsche Reich wurde neu geordnet.

Friedrich II war, salop gesagt, ein Kumpel von Eberhard von Tanne Waldburg...
Deshalb sind auch die Reichskleinodien unter Friedrich II auf der Waldburg untergebracht gewesen.

Genießen Sie ein paar Tage auf der Waldburg und begeben Sie sich auf die Spuren der Staufer. Es gibt einiges zu sehen, einmal rund um den Bodensee. St. Gallen in der Schweiz oder Konstanz als Stadt in der Friedrich II zum deutschen König ausgerufen wurde. Das Pferd mit 6 Beinen in Konstanz auf dem Marktplatz .....
Weingarten, mit dem Blut Christi und dem Barbarossastein....

 

Die Waldburg, Heimat des Kronschatzes mit Repliken desselben und der einzigartigen Staufersuite. Wangen im Allgäu mit der Stiftungsurkunde der Stadt, unterschrieben von Friedrich II. Sein Konterfrei prangt noch heute überlebensgroß auf dem Ravensburger Tor.

Für 3 Nächte in der Staufersuite als Ferienwohnung genutzt berechnen wir Ihnen:
€ 285,00 ohne Verköstigung.

Friedrich II war seiner Zeit weit vorraus...

Er begriff die frohe Botschaft und lernte andere Lebensweisen zu schätzen. Araber, Juden, Moslems und die Abendländer nicht blieb Ihm Fremd. Er sprach deren Sprache und lernte die Lebensweisen der anderen Völker kennen. 1198 dann wurde er zum König des Landes Sizilien gekrönt.

Es war eine Freude zu sehen, wie der Beherrscher des Abendlandes aufwuchs. Wie sein Horizont sich erweiterte und wie dann die Bannbulle des Papstes gegen den Welfen Otto den 4  im Jahre des Herrn 1212 kam:

 

So begebe er Friedrich König von Sizilien sich nach Konstanz zum Reichstag des deutschen Königs und streite um die Krone der Deutschen.  

 

Ein harter Weg stand Friedrich bis Konstanz bevor. Die Oberitalienischen Städte, allen voran Mailand, hatten sich gegen Friedrich erhoben. Sie wollten verhindern dass Friedrich nach Konstanz kommt. Die Römer allerdings bereiteten Friedrich einen triumphalen Empfang.

 
Zu Fuß als einfacher Kaufmann getarnt ohne ein ritterliches Gefolge überquerte er auf verschlungenen Pfaden die Alpen. Ermattet bettete er sein Haupt dann im mächtigen Kloster zu St. Gallen. Der Abt von St. Gallen bereitete dem Herrscher von Gottes Gnaden einen würdigen Empfang. Ein Festschmaus wurde aufgetischt und es wurde bis lange in die Nacht getafelt.

Die freie Reichstadt Konstanz bereitete sich derweil auf den Einzug des Welfen Otto 4 vor.

Dieser lagerte in Überlingen und setzte am frühern Morgen von Überlingen nach Konstanz über. Die Tafeln in Konstanz waren festlich gedeckt die Fürsten erwarteten Ihren König Otto den 4 von Braunschweig.

 

Friedrich hätte seine Krönung wohl verschlafen...

 

Ein kleiner Graf, ein Waldburger allerdings war staufertreu. Er sah die Gefahr kommen, setzte sich auf sein Schlachtroß und sprang so schnell es ging nach St. Gallen. Er polterte durch das Kloster, rüttelte Friedrich wach und überzeugte Ihn, sich aufs Pferd zu schwingen und nach Konstanz zu eilen. Der Abt zu St. Gallen stellte eine Eherneskorte bereit und ließ es sich nicht nehmen, selbst mit nach Konstanz zu eilen.

 

Kurz nach dem letzten Schrei des Hahnes erreichte die abgezehrte Reisegruppe das Nordtor der Seestadt Konstanz. Die Konstanzer verweigerten allerdings Friedrich die Gefolgschaft und öffneten das Tor nicht. Erst als der Abt die Bannbulle gegen den Welfen verlas, wurden die Tore geöffnet.

 

Die ersten Schiffe des Welfen tauchten auf am Horizont. Der Wind jedoch stand ungünstig und die Welfen mussten zu den Rudern greifen. Das Festmahl zubereitet für den Welfen Otto wurde derweil von Friedrich uns seiner Gefolgschaft mit Heißhunger genossen.

Die Schiffe des Welfen liefen nun im Hafen zu Konstanz ein. Allerdings fanden Sie den Hafen wie leergeräumt vor. Auch die Tore waren verschlossen. Mit Waffengewalt wollte sich Otto der 4 dann Zugang zu Reichstag, einberufen von ihm, schaffen. Die Konstanzer hielten stand und Friedrich verlas die Bannbulle des Papstes gegen den Welfen.

 

Otto musste unverrichteter Dinge abziehen.

Er eilte zurück ins welfentreue Braunschweig und stellte ein Heer aus, welches später vernichtend vom Staufer  geschlagen wurde.

Tja - Geschichte kann auch spannend sein ...

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